[Bei dem folgenden Text handelt es sich um ein derzeit kursierendes Diskussionspapier; Anm. d. Red.]
Unter Bevölkerungspolitik wird im folgenden die demografische Einflussnahme der HERRschaft auf “ihre” Bevölkerungen, sowie die Weltbevölkerungen verstanden, die durch Kontrolle über die Prozesse der Fortpflanzung ebenso wie wirtschaftliche, politische und militärische Instrumente zur Steuerung von Migrationsbewegungen, sowie die Verübung von Genoziden an unerwünschten Bevölkerungsteilen die auf einem Territorium lebende Bevölkerung oder die “Weltbevölkerung” so anpasst, dass diese den Zielen und Absichten der HERRschenden nicht im Wege steht und dienlich sei.
Auf eine geradezu “hysterische” Weise ist heute allenthalben vom sogenannten “Klimawandel” die Rede, sowie von der Notwendigkeit mit sofortiger Wirkung und um jeden Preis das CO² in der Biopshäre zu senken. So gut wie alle scheinen sich einig zu sein, dass dies geschehen müsse und während auf eine geradezu groteske und spektakularisierte Art und Weise über das Wie diskutiert wird, während gerade die großen “Heilsbringer”, die “erneuerbaren Energien” eben jenes CO² Sekunde um Sekunde ausstoßen, wenngleich nicht dort, wo sie “saubere Energie” liefern, sondern vielmehr hinter den Kulissen, in den angestammten Kolonien, in denen der Erde nun nach Holz, Weizen, Rindfleisch, Garnelen, Lachs, Gold, Öl, Biodiesel, Uran, Erdgas, u.v.m. Lithium, seltene Erden, Kupfer und was-weiß-der-Teufel-noch-alles abgepresst werden, während zu allem Überfluss auch noch die Energie-Megaprojekte in Form riesiger Windparks, Sonnenkollektoren usw. jene Landstriche verwüsten, in denen das Unterfangen des Erdeumgrabens weniger erfolgsversprechend zu sein scheint, werden wir ZeugInnen einer Reihe weitreichender bevölkerungspolitischer Vorstöße ebenso wie Vorbereitungen aus den ThinkTanks der Technokratie und scheinen es nichteinmal so richtig zu bemerken. Kaum sind die buchstäblichen Maulkörbe, die man uns verpasst hat und die so viele mit geradezu fanatischer Begeisterung begrüßt haben, wieder herunter, scheinen wir auch das Lockdown-Regime und den Impffaschismus wieder vergessen und vergeben zu haben, wobei sich manch eine*r von uns vielleicht eher aus Scham angesichts des eigenen Mitläufertums ins Schweigen flüchtet und wiederum andere des lieben Friedens Willen kein Salz in die noch offenen Wunden streuen. Aber wo heute schon allenthalben von irgendwelchen Privilegien die Rede ist, die dabei auch noch völlig willkürlich und verdreht daherkommen, will ich meinerseits darauf hinweisen, dass es nichts als ein Privileg ist, sich mit der hässlichen Fratze der Bevölkerungspolitik, ihren Instrumenten und Akteueren nicht auseinandersetzen zu müssen, weil sie eine*n gerade nicht (mehr) und noch nicht (wieder) betrifft. Als wir von selbsternannten ebenso wie selbstgerechten Hütern der Volkshygiene angeblafft wurden, gefälligst unsere Greencard vorzuzeigen oder den aufgesuchten Laden auf dem schnellsten Weg wieder zu verlassen, als wir damit erpresst wurden, uns eine Injektionsnadel voller Gentech-Gift spritzen zu lassen oder aber fortan Ausgeschlossene und Ausgegrenzte der Gesellschaft zu sein, da haben wir das erlebt, was nicht bloß in den zahlreichen Flüchtlingsauffanglagern, sondern auch in den Feldversuchs-Laboren des pharmazeutisch-technokratisch-philantropischen Komplexes entwickelt wurde, um nicht zuletzt die dahinsiechenden und an der industriellen Vernichtung ihrer Erde verreckenden Massen an Menschen in diesem Prozess geeignet zu verwalten. Wenn wir heute also sagen, “Schwamm drüber”, dann sind wir nicht bloß naiv angesichts der Tatsache, dass auf einen derartigen globalen Testlauf der biomedizinischen Kontrollgesellschaft ganz gewiss der eigentliche Angriff noch bevorsteht, sondern wir sind auch ignorant, insofern, als dass wir einmal – immerhin in Ansätzen – buchstäblich am eigenen Leib erfahren konnten, mit welcher (bürokratischen) Brutalität es dort zugeht, wo die Herrschenden nicht ihre Wohnsitze haben und die lokalen Bevölkerungen folglich wenigstens mit ein paar Brotkrummen abspeisen und zu Kompliz*innen machen (müssen), wir diese Erfahrung nun jedoch einfach beiseite zu schieben scheinen. Doch was hat die “Corona-Frage” heute noch für eine Relevanz, mag da manch eine*r fragen. So wie auf die Schweinegrippe die erste ausgewachsene globale Plandemie seit der subkulturell-kolonial segmentierten AIDS-Plandemie folgte und dabei Instrumente zur Bevölkerungskontrolle wie der digitale Impfausweis nach Vorbild der gatesschen ID2020 oder Technologien wie Gen-Impfungen bloß noch aus der Schublade gekramt werden mussten, wird auch auf die Klima-Panikmache aus den Ideenschmieden des Club of Rome (und untermauert von der Atomwaffenforschung) nach dem Green New Deal und dem passend zur Corona-Plandemie vom pharmazeutisch-industriellen-militärischen Komplex groß verkündeten “Great Reset” der nächste Schritt auf dem Weg die Welt in ein digitalisiertes Freiluftgefängnis zu verwandeln nicht lange auf sich warten lassen. Und auch die Basistechnologien dieser Vierten Industriellen Revolution (z.B. 5G, biotechnologisch hergestellte Nahrung, usw. usw.) ebenso wie ihre spezifische Bevölkerungspolitik bestehend aus genozidaler Naturzerstörung (im Namen des “Klimas”) und “bedingungslosem Grundeinkommen”, dessen angebliche Bedingungslosigkeit ein Euphemismus für die Teilnahme am totalitären Social Scoring ist, müssen ebenfalls bloß aus der Trickkiste der Philantropie hervorgezaubert werden.
Das Perfide an all dieser neuen, alten Bevölkerungspolitik und ihrer Bevölkerungsplaner ist, dass sie nicht mehr wie die Eugeniker der alten Schule mit der Tür ins Haus fallen und auch nicht mehr die gleichen rassistischen Mythen wie die der “Bevölkerungsexplosion” aus den 80er Jahren verbreiten. Zumindest nicht mehr im Tonfall des kolonialen Rassisten. Nein. Längst sprechen die Bevölkerungsplaner und Planer*innen von heute die Sprache der political correctness und so gelingt es ihnen immer wieder gerade bei jenem linken Flügel des politischen Spektrums Akzeptanz zu erlangen, der doch eigentlich ein riesen Problem mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit haben müsste. Sei’s drum. Die Bevölkerungspolitik von heute kleidet sich in Begriffe wie “globale und soziale Gerechtigkeit”, “Frauenrechte” und “Frauenbefreiung”, “Kampf gegen die Armut”, “Entwicklungshilfe” respektive “Dekolonialisierung”, “FairTrade”, “Inklusion” u.v.m. und so gelingt es ihr immer wieder die selbstgerechten und nach “sozialer Gerechtigkeit” förmlich lechzenden willigen Vollstrecker*innen für sich zu gewinnen. Der seit Jahren derartige Projekte begleitenden Akzeptanzforschung sei Dank.
An diesem Punkt scheinen wir, die wir Bevölkerungspolitik als unverzichtbaren Bestandteil der modernen, demokratischen und vor allem kybernetischen patriarchalen HERRschaft bedingungslos ablehnen, oftmals einen Kampf gegen Windmühlen (buchstäblich, ebenso wie metaphorisch) zu führen, wenn selbst jene, die unseren Ideen scheinbar nahe stehen, in die doch eigentlich so offensichtlichen Fallen der Eugeniker tappen, etwa indem sie Technologien zur künstlichen Reproduktion, die unzweifelhaft und offensichtlich nach einem eugenischen Weltbild entwickelt wurden und dazu dienen, dieses – etwa im Sinne einer selbstbestimmten Norm, sehr wohl aber auch repressiv – gesellschaftlich durchzusetzen, als erstrebenswerte Werkzeuge für Menschen mit Behinderung oder für Queers, Homosexuelle, und viele weitere Kategorien an Marginalisierten ausweisen, wobei Behinderung hier ironischerweise gelegentlich auch für sogenannte Unfruchtbarkeit und Zeugungsunfähigkeit steht, also unmittelbar aus patriarchalen Vorstellungen von sowohl männlicher Potenz, sowie der analogen gesellschaftlichen Rolle von Frauen als Gebärmaschinen gespeist ist. Und dies ist nur ein Beispiel unter vielen. Vom angeblich “fairen” oder gar “revolutionären” Kaffeehandel unter “anarchistischer” Flagge, der unkritischen Rezeption bevölkerungspolitischer Narrative wie dem des sogenannten “Klimawandels” (und vor allem des CO²-induzierten), bis hin zur willentlichen Durchsetzung lokaler und sichtbarer bevölkerungspolitischer Maßnahmen wie Impfzwang, biotechnologische Testpflicht und Hygienetotalitarismus im Allgemeinen, wir müssen nicht besonders lange suchen, ehe wir in unserem direkten und erweiterten eigenen Umfeld die notorischen Fürsprecher*innen bestimmter Ausprägungen von Bevölkerungspolitik entdecken und jedesmal wenn es uns gelingt, mit unserer Kritik an diesen weitverbreiteten Praktiken wenigstens ernst genommen zu werden, poppt bereits der nächste bevölkerungspolitische Trend auf und es wird zum neuesten Schrei einen industriellen Veganismus zu praktizieren und zu predigen, oder einzuspringen, wenn in Zeiten des globalen Plandemietotalitarismus die Seife in Flüchtlingslagern, Gefängnissen oder Ghettos knapp wird1, bzw. dieses Einspringen durch milieuspezifische, subkulturelle Nischenmärkte wirtschaftlich zu fördern und ideologisch abzuhypen. Sicherlich könnte man sagen, es mangele hier von anarchistischer Seite nicht bloß an guten Analysen von Bevölkerungspolitik, sondern auch gleich noch an irgendwelchen Analysen darüber, wie das moderne Patriarchat oder die kybernetische Herrschaft im Allgemeinen funktioniert, aber das wäre nur der übliche selbstmitleidige Teil der Wahrheit. Denn die Analysen existieren schließlich – und das schon seit Jahrzehnten – und werden hier und da durchaus auch rezipiert, gedruckt, verteilt, manchmal sogar gelesen und ganz selten auch einmal diskutiert. Der andere Teil der Wahrheit scheint mir vielmehr zu sein, dass wir, und damit meine ich all jene, die es besser wissen, uns in der Vergangenheit zu wenig von den schleichenden Diskursverschiebungen der HERRschaft abgegrenzt haben, das Problem wider besseren Wissens zu selten beim Namen genannt haben, sei es, weil wir den ohnehin traurig dreinblickenden Typ hinter dem Kaffeestand nicht in eine Depression stürzen wollten, sei es, weil wir geglaubt haben mögen, wir würden am Ende alleine dastehen, mit unserer Kritik oder auch weil es der Herrschaft mit beachtlichem Erfolg gelungen ist, jegliche Kritik an ihrem Fortschritt als von “rechts” kommend zu brandmarken und wir aus historischen und individuellen Gründen auf derlei Schwachsinnigkeiten nur allzu leicht anspringen. Aber stehen wir heute nicht erst Recht alleine da; Gewiss, inmitten von “fair” gehandeltem NGO-Merch-tragenden und geimpftem ehrenamtlichen Bevölkerungspolitik-Personal der Linken und den sich unter sie gemischt habenden Anarchist*innen, aber mit unseren Ideen doch ziemlich alleingelassen. Könnte man also wirklich vereinzelter dastehen, wenn man hier und da doch kompromisslos sein Maul aufgemacht hätte? Wenn es also an Analysen von Bevölkerungspolitik mangelt, dann vor allem an jenen, die den Finger in die Wunde legen und die subkulturellen Ausprägungen und diskursiven Verwirrungen der Bevölkerungspolitik unter jenen anprangern, die mit der Annahme einverstanden sind, HERRschaft wäre ausnahmslos immer und kompromisslos zu bekämpfen.
Wenn wir dabei jedoch nicht zu den nächsten bestenfalls zynischen Kritiker*innen des bis in alle Ewigkeit verfestigten Bestehenden werden wollen, dann benötigen wir auch einen handfesten Vorschlag zur Bekämpfung der HERRschaft und ihrer Bevölkerungspolitik. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass der (Irr)glaube grassiert, eine auf den (alternativen) Weltmarkt gerichtete, Subsistenzzerstörende und -vereitelnde Produktion von Luxusgütern und Kolonialwaren wäre ein revolutionärer Weg, solange diese Produktion innerhalb irgendwelcher Kollektive, Kooperativen oder auch nur im Namen einer angeblich revolutionären Partei stattfände. Neben den sicherlich vorhandenen autoritären Zügen im Denken jener, die soetwas verzapfen, ist es doch auch eine gewisse eigene Vorstellungsarmut darüber, wie ein Leben jenseits von HERRschaft aussehen könnte, die wiederum daraus resultiert, dass sich niemals mit dem Ausmaß und den Implikationen der eigenen Abhängigkeit von den zahlreichen Institutionen der HERRschaft adäquat auseinandergesetzt wurde. Und diese gedankliche Armut spiegelt sich zugleich auch dort wieder, wo an die Stelle von wahrhaft die HERRschaftsverhältnisse angreifenden Handlungen eher Rituale und ein symbolischer, im Kern forderungspolitischer Aktionismus treten, wenn, etwas überspitzt formuliert, etwa die Scheiben dieses oder jenes Banker-, Politiker- oder Unternehmerbüros klirren, anstatt dass die logistischen Pulsadern, die technologischen Scheuklappen, die industrielle Produktion, die extraktivistische Maschinerie oder immerhin die Villen als Rückzugsort der HERRschenden brennen, sprich wenn symbol-politischer Protest an die Stelle von materiellen – und seien sie auch noch so geringfügig – Angriffen auf die Maschinerie und Institutionen der HERRschaft treten. Oder als Frage formuliert: Sind wir selbst eigentlich in der Lage Bevölkerungspolitik als einen materiellen und somit handfest angreifbaren Prozess der uns und anderen von der HERRschaft auferlegt wird, zu begreifen, oder endet unsere Kritik schließlich hinter den Pforten von ThinkTanks, Elitentreffen und einer handvoll philantropischer Megaorganisationen, sprich den Makro-Akteuren und -Akteur*innen der Bevölkerungspolitik, wo zwar vielleicht die Pläne der Bevökerungspolitik von morgen entstehen, die jedoch an sich herzlich wenig an deren Umsetzung ebenso wie der Entwicklung ihrer Grundlagen mitwirken? Denn nur dann, wenn wir auch die spezifische Umsetzung bevölkerungspolitischer Ziele und Paradigmen, sowie die Entwicklung und Produktion ihrer jeweiligen Instrumente begreifen, versetzen wir uns selbst in die Lage dazu, irgendwelche Kämpfe jenseits politischer Forderungspolitik (und vielleicht irgendwelchen Attentats-Versuchen) gegen Bevölkerungspolitik zu führen. Was haben sogenannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen wie etwa “pro familia” und das medizinische Establishment mit der Etablierung eugenischer Normen in der Gesellschaft zu tun? Was die gesellschaftlichen Idealvorstellungen eines Karriere-Lebens (seien es die klassischen oder die “feministischen”)? Welche Rolle spielen die Universitäten und Forschungs-Institute bei der Entwicklung bevölkerungspolitischer Instrumente, seien es repressive wie Zwangssterilisierungen, angeblich selbstbestimmte wie (hormonelle) Verhütungsmittel und pränatale “Vorsorgeuntersuchungen” oder ideologische wie sexuelle und familiäre Vorstellungen, vor allem aber “wissenschaftliche” Legitimationsargumente für repressive und zunehmend auch “selbstbestimmte” Eingriffe wie beispielsweise “Überbevölkerung”, “Klimawandel”, “vererbbare Krankheiten”, “psychiatrische Auffälligkeiten” und daraus resultierendes “Unvermögen” sich geeignet um Kinder kümmern zu können, usw. usw.? Aber auch: Inwiefern macht uns die heute auf beinahe allen Ebenen existierende und erzwungene Abhängigkeit von staatlichen und/oder staatlich regulierten Versorgungs(infra)strukturen, also eine mangelnde und auch aktiv verhinderte Subsistenz überhaupt für bevölkerungspolitische Unterfangen empfänglich? Und folglich: Wie lässt sich eine solche Abhängigkeit auf einer kollektiveren Ebene, vielleicht sogar auf einer sozialen Ebene angreifen und beseitigen? Indigene Gemeinschaften sehen in der Zerstörung ihrer Territorien durch beispielsweise extraktivistische Projekte oft an sich genozidale Bestrebungen der Kolonisatoren, weil auf diese Weise ihre autonomen Lebensweisen nachhaltig zerstört und verunmöglicht werden. Und tatsächlich wären Zwangssterilisierungen, Dreimonatsspritzen, sowie die Selbstkontrolle von Reproduktion im Sinne der Bevölkerungspolitiker im Austausch gegen Lebensmittel so gut wie unmöglich gewesen, wären die Menschen nicht gezwungen gewesen, medizinische Versorgung, Lebensmittel oder gar Land von den Kolonisator*innen zu erbetteln, weil diese sie zuvor um selbiges beraubt haben und ihnen auch Möglichkeiten wie Fertigkeiten geraubt haben, diese selbst zu organisieren. Was aber könnte diese Erkenntnis für uns, die wir in einem seit langem “fertig” kolonisierten Territorium geboren wurden und leben, bedeuten?
Ein besonders aktuelles Thema, um das man meiner Meinung nach nicht umhin kommen kann, wenn man sich die bevölkerungspolitischen Prozesse von heute ansieht, ist das, was in der Öffentlichkeit als sogenannter “Klimawandel” diskutiert wird und einerseits die langjährige Beobachtung und zukünftige Perspektive einer gigantischen und letztlich totalen Zerstörung der Biosphäre und der Ausrottung allen Lebens meint, andererseits aber auch Legitimationsstrategie für eine neue Welle industrieller Groß- und Megaprojekte zur Zerstörung der Biosphäre ist, die weltweit mit einer Welle genozidaler Kampagnen, Umsiedlungsprojekten, Internierungen und Sklaverei der klassischen Form einhergeht. Die im Falle des Scheiterns dieses industriellen Projektes der Umstrukturierung, die paradoxer- ebenso wie logischerweise besonders auf die Gewinnung zusätzlicher Energiequellen abzielt, prognostizierte und prophezeite Apokalypse einer lebensfeindlichen Welt des Krieges – die selbstverständlich unterdessen längst Realität ist – verweist wie einst das Narrativ der “Bevölkerungsexplosion” auf den Nachdruck, mit dem die Bevölkerungsplaner*innen der globalen HERRschaft ihre genozidalen Kampagnen durchzusetzen beabsichtigen. Und anders als im Falle der “Bevölkerungsexplosion” beschränken sich die Instrumente der Bevölkerungspolitiker*innen im Falle des Klimawandels keineswegs auf ethnische Zwangssterilisations- und Verhungerungs-Kampagnen unliebsamer und/oder unkooperativer Bevölkerungen, sondern bereits seit Jahren findet sich das Narrativ des “Klimawandels” in den militärischen Strategiepapieren von NATO, EU, FRONTEX und wie sie noch alle heißen, wieder, wo es der Prognose von Fluchtbewegungen und deren frühzeitigen Unterbrechung und Internierung in Mega-Konzentrationslager (Flüchtlingslager) dient, ebenso wie die damit einhergehenden geostrategischen Interessen und Zielsetzungen bestimmt. Es ist also nicht bloß ein “unblutiger”, d.h. nicht unmittelbar als solcher erkennbarer, Genozid, den die Bevölkerungspolitiker*innen von heute planen und durchzuführen bereits begonnen haben, sondern mitunter ein offen blutiges, d.h. unmittelbar als solches ersichtliches Massakrieren von Menschen, die den Interessen der HERRschaft im Wege stehen. Selbst das Akquirieren von sogenannten “Fachkräften” und deren Umsiedelung in die Metropolen der Herrschaft – trotz gleichzeitiger (vermeintlicher) Unabhängigkeit des konkreten physischen Ortes dank digitalem, weltumspannenden Netz – muss vor diesem Hintergrund als Unterfangen bewertet werden, jenes in Zukunft, jener roboterisierten Zukunft der Industrie 4.0, noch nützliche “Menschenmaterial” vor diesem bevorstehenden Massaker zu bewahren. Die unter dem Narrativ des Klimawandels prophezeiten gigantischen Verwüstungen von Land und der Auslöschung der darauf lebenden Bevölkerungen stellen sich unterdessen durch die globalen Unterfangen zur Schürfung nach Rohstoffen, durch die Kriege in denen längst wie selbstverständlich radiokativ strahlender Müll in Form von Depleted Uranium-Munition ebenso wie Panzerungen in der Umwelt jener Territorien, auf denen diese als Stellvertreter*innenkonflikte zwischen den Machtparteien ausgefochten werden, verstreut wird, sowie schließlich durch das längst zur Realität gewordene und zur Waffe gemachte Geoengineering ganz gezielt, ebenso wie quasi “als Nebeneffekt” ein. Vom euphemistischen “Push-Back” bis zur Internierung in Flüchtlingslagern erledigt die globale Migrationspolitik, die die Menschen aus den letzten grünen “Oasen” ebenso wie den Metropolen der Macht – relativ erfolgreich – fernzuhalten versucht, daraufhin den blutigen Teil dieses Genozids, wenn sie die verbleibenden Menschen mittels Waffengewalt, Hunger, Krankheitsepidemien oder schlicht die Verwaltung bis in den Tod dort von jedermann sichtbar und doch “unsichtbar” massakriert. Wenn diese sehr real und seit Jahren stattfindenden Prozesse dann noch (insbesondere von Vertreter*innen der linken Flügel der HERRschaft) in die Zukunft projiziert und als Drohkulisse eines Scheiterns genau jener Politik, die diese erschaffen hat und befeuert, herhalten, ohne dass diese Widersprüchlichkeit überhaupt erkannt, geschweige denn gesellschaftlich diskutiert würde, dann ist dies nicht bloß der Gipfel des Zynismus, sondern auch beste Aussichten für den Erfolg dieser Strategie.
Für mich bedeutet ein Kampf gegen Bevölkerungspolitik, die ich als zentral zur Sicherung der heutigen HERRschaft erachte, deshalb vor allem auch einen Kampf gegen das Narrativ des “Klimawandels” und sämtliche in dessen Namen angestoßenen Transformationsprozesse von der Digitalisierung über die energetische Neustrukturierung der sogenannten “Energiewende” bis hin zu den in Planung wie Umsetzung befindlichen, biotechnologischen Administrationsprojekten, seien es biometrische Papiere im Allgemeinen oder “Gesundheitsdokumente” und eine Test- und Kontrollgesellschaft wie am Beispiel des Corona-Gesunheitstotalitarismus erlebt, im Speziellen.
1Stichwort: vio.me